SP500 7.776,03 -0,38%DJ30 51.275,99 +0,17%NAS100 30.805,97 -1,29%GER40 25.011,84 -0,49%EU50 6.159,03 -0,52%BTCUSD 81.773,70 -1,98%ETHUSD 2.469,22 -4,04%VIX 17,58 +1,60% SP500 7.776,03 -0,38%DJ30 51.275,99 +0,17%NAS100 30.805,97 -1,29%GER40 25.011,84 -0,49%EU50 6.159,03 -0,52%BTCUSD 81.773,70 -1,98%ETHUSD 2.469,22 -4,04%VIX 17,58 +1,60%
JETZT LIVEAKTIENREGIONENKRYPTOALGOTRADINGBROKER & TOOLS

BASF Evonik: Übernahmeangebot sorgt für politische und gewerkschaftliche Reaktionen

Kann das milliardenschwere Übernahmeangebot von BASF für Evonik die RAG-Stiftung und die Politik überzeugen, oder droht ein Machtkampf um die Zukunft des Chemiekonzerns?

Erwähnte Aktien
BAS
Schlusskurs 51,83€ +1,27% 08.10.26 17:25 Uhr MESZ
BASF SE

RAG-Stiftung hält knapp 44 Prozent

Die Stiftung ist mit fast 44 Prozent die größte Aktionärin von Evonik. Das Angebot bewertet den Anteil rechnerisch mit mehreren Milliarden Euro; insgesamt bot BASF SE 10,3 Milliarden Euro. Evonik erklärte, 22,15 Euro je Aktie böten nicht einmal eine Grundlage für Gespräche.

Das Kuratorium der RAG-Stiftung soll am Freitag zunächst über das Angebot beraten und sich austauschen. Eine Entscheidung für oder gegen einen Verkauf ist nach Informationen aus dem Umfeld des Gremiums nicht vorgesehen. Die Stiftung bestätigte den kurzfristig angesetzten Termin. Die nächste reguläre Sitzung war für Ende November geplant.

Warum reagiert die Politik auf das Angebot?

Die RAG-Stiftung verfügt über ein Vermögen von rund 16 Milliarden Euro und finanziert die dauerhaften Folgekosten des Steinkohlebergbaus. Für Grundwasserhaltung und Hochwasserschutz gibt sie jährlich etwa 300 Millionen Euro aus. Dividenden von Evonik sind ein wichtiger Beitrag zu dieser Finanzierung. Ein Verkauf beträfe damit nicht nur die Aktionärsstruktur, sondern auch die langfristige Finanzierung dieser Verpflichtungen.

In Nordrhein-Westfalen fordert die SPD-Landtagsfraktion, eine Beteiligung des Landes an Evonik zu prüfen. Gemeinsam mit der Stiftung solle das Land dann mehr als 50 Prozent am Unternehmen halten. Die FDP lehnt den Vorschlag bereits ab. Im Kuratorium sitzen unter anderem Bundesfinanzminister Lars Klingbeil, Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche und der Vorsitzende der Chemiegewerkschaft IGBCE, Michael Vassiliadis.

BASF SE Aktienchart - 252 Tage Kursverlauf - Oktober 2026

IGBCE warnt vor Schnellschüssen

In einem offenen Brief an die Betriebsräte beider Unternehmen verlangen die Gewerkschaftsvorstände Alexander Bercht und Vassiliadis Klarheit über die Folgen für Arbeitsplätze und Standorte. „Darum darf es jetzt keine Schnellschüsse geben“, schreiben sie. Evonik solle darlegen, wie es aus eigener Kraft Zukunft gestalten könne; BASF solle erläutern, welche Angebote es für Beschäftigte und Standorte gebe.

Die Gewerkschaft stellt auch die Verantwortung der Stiftung für die Folgekosten des Bergbaus in den Mittelpunkt. Der Vorstand der RAG-Stiftung unter Bernd Tönjes führt die Stiftung; bei einer Veräußerung einer größeren Beteiligung ist laut Satzung jedoch auch das Kuratorium gefragt. Offizielle Gespräche zwischen BASF, Evonik und der Stiftung gibt es derzeit nicht.

Die BASF-Aktie notierte bei 51,83 Euro und lag damit 1,27 Prozent über dem Vortag. Eine aktuelle Einschätzung von Parmantier & Cie. lautet „Buy“. Das Angebot und die Reaktionen darauf ändern jedoch nichts daran, dass Evonik den vorgelegten Preis zurückgewiesen hat.

Weitere Entwicklungen bei BASF und Industrieunternehmen

Parallel zur Übernahmedebatte setzt BASF den Aktienrückkauf fort; der neunte Zwischenbericht zum Aktienrückkauf beleuchtet die jüngsten Transaktionen. Einen anderen Blick auf strategische Übernahmen bietet die Werkübernahme bei Rheinmetall samt Satellitenauftrag.

Darum darf es jetzt keine Schnellschüsse geben.
— Alexander Bercht und Michael Vassiliadis
Fazit

Das Milliardenangebot für Evonik hat eine außerordentliche Beratung der RAG-Stiftung ausgelöst, während Politik und IGBCE Fragen zu Finanzierung, Standorten und Arbeitsplätzen aufwerfen. Für Anleger bleibt entscheidend, dass der angebotene Preis von 22,15 Euro je Aktie von Evonik zurückgewiesen wurde und ein Verkauf noch nicht zur Entscheidung steht. Die Sitzung am Freitag dürfte zeigen, welche Bedingungen und Interessen bei den nächsten Schritten besonders wichtig werden.

Mercedes-Benz Elektro: BMW liegt beim SUV-Duell vorn

Kann Mercedes-Benz im Elektro-SUV-Segment zu BMW aufschließen, oder bleibt der Konkurrent uneinholbar vorn?

Erwähnte Aktien
MBG
Aktuell 39,05€ -1,97% 08.10.26 17:19 Uhr MESZ
Mercedes-Benz

Wie groß ist der Vorsprung von BMW?

Die Zulassungszahlen zeigen einen deutlichen Abstand zwischen den beiden Elektromodellen. Im August verringerte sich die Lücke allerdings: Der iX3 kam auf rund 6.700 Neuzulassungen, der GLC auf 5.400. Im Juli war die Differenz noch mehr als doppelt so groß. Seit Juni ziehen die GLC-Zulassungen deutlich an, nachdem zuvor Lieferprobleme die Produktion gebremst hatten.

Im Frühjahr fehlten dem Werk Bremen Batteriezellen des chinesischen Zulieferers CATL; außerdem gab es Schwierigkeiten bei der Beschaffung von Bordnetzen. Diese Engpässe seien inzwischen behoben. Die starke Aufholbewegung im August ändert jedoch nichts daran, dass der BMW-SUV im Gesamtzeitraum bisher klar vorn liegt.

Der Absatz bleibt in China unter Druck

Der Rückgang der Gesamtauslieferungen unterstreicht die Belastung für den Konzern. Die Verkäufe von Mercedes-Benz-Pkw fielen im dritten Quartal um 8 Prozent auf 407.200 Fahrzeuge. In China gingen sie um 6 Prozent zurück, während die Verkäufe außerhalb des Landes um 2 Prozent stiegen. Der schwächere chinesische Markt glich damit Zuwächse in Europa und den USA aus.

Gleichzeitig legten die Verkäufe batterieelektrischer Fahrzeuge im Quartal um 52 Prozent zu. Jedes vierte verkaufte Fahrzeug war laut Dow Jones entweder ein Plug-in-Hybrid oder ein batterieelektrisches Modell. Das starke Wachstum bei den Stromern reicht bislang also nicht aus, um den Rückgang bei den Gesamtverkäufen auszugleichen.

Mercedes-Benz Group AG Aktienchart - 252 Tage Kursverlauf - Oktober 2026

Kann der GLC bis Jahresende weiter aufholen?

Für die weitere Entwicklung zählt, ob Mercedes den Produktionshochlauf stabil hält und die Nachfrage in zusätzliche Auslieferungen umsetzen kann. Die GLC-Produktion in Bremen läuft laut Handelsblatt im Dreischichtbetrieb; die elektrischen Modelle seien bis Jahresende ausverkauft. BMW verweist dagegen auf mehr als 100.000 Vorbestellungen für den iX3 und ein weit ins zweite Quartal des kommenden Jahres gefülltes Orderbuch. Mercedes veröffentlicht keine vergleichbaren Vorbestellungszahlen.

Auch der Aktienkurs spiegelt den Druck wider: Die Mercedes-Benz-Aktie notierte am Donnerstag bei 39,05 Euro, nach 39,83 Euro am Vortag, ein Minus von 1,97 Prozent. Der Absatzvergleich zeigt damit zwei gegenläufige Punkte: BMW führt im bisherigen Gesamtzeitraum, während Mercedes im August näher herangerückt ist.

Fazit

BMW liegt bei den europäischen Neuzulassungen des Elektro-SUV bislang deutlich vor Mercedes-Benz, doch der GLC holte im August auf und die Verkäufe batterieelektrischer Fahrzeuge wuchsen im dritten Quartal kräftig. Für Anleger bleibt entscheidend, ob dieser Zuwachs den Rückgang des Gesamtabsatzes und die Schwäche in China abfedern kann. Die nächsten Auslieferungszahlen werden zeigen, ob Mercedes den Aufwärtstrend des GLC fortsetzt und den Abstand zum iX3 weiter verkleinert.

Mehr zum Thema: Deutschland · Automotive

Fresenius Medical Care: CEO Helen Giza scheidet aus, Shervin Korangy übernimmt

Der überraschende Abgang von Helen Giza bei Fresenius Medical Care wirft Fragen auf: Kann der neue CEO Shervin Korangy dem Dialysekonzern neue Impulse geben?

Erwähnte Aktien
FME
Aktuell 36,46€ -2,57% 08.10.26 16:19 Uhr MESZ
Fresenius Medical Care AG

Wie fällt der Wechsel an der Spitze aus?

Giza scheidet zum Ende der Woche aus dem Unternehmen aus. Sie hatte den Vorstandsvorsitz im Dezember 2022 übernommen; zuvor war sie seit 2019 Finanzvorständin. Ihr Vertrag hätte regulär noch bis 2027 gedauert. Korangy, 51, war bislang Mitglied des Aufsichtsrats und soll ab dem 12. Oktober Vorstandsvorsitzender und Vorsitzender des Vorstands werden.

Vor seinem Wechsel war der US-Amerikaner fast zehn Jahre beim Medizintechnikunternehmen BVI Medical tätig. Dort entwickelte er das Unternehmen laut dpa-AFX zu einer weltweit führenden Plattform für Augenchirurgie mit Produkten in fast 90 Ländern. Zuvor arbeitete er beim Schweizer Pharmakonzern Novartis.

Strategie und Gründe bleiben im Fokus

Das Unternehmen nannte in seiner Mitteilung keine konkreten Gründe für Gizas Abgang. Die Darstellung der dpa-AFX-Meldung ergänzt diesen Punkt um die Kritik aus dem Aufsichtsrat: Stefanie Balling sagte Reuters, Giza habe „keine neuen Ideen, keine Vision“ gehabt; Kostensenkungen allein reichten nicht. Damit unterscheidet sich die offizielle Mitteilung, die den Wechsel nicht begründete, von den öffentlich wiedergegebenen kritischen Einschätzungen.

Unter Giza startete der Konzern ein Spar- und Restrukturierungsprogramm. Stellenabbau, Klinikschließungen und Teilverkäufe sollen bis 2027 insgesamt 1,2 Milliarden Euro einsparen. Zugleich hatte sie die großflächige Einführung der hochvolumigen Hämodiafiltration in den USA als Teil einer Wachstumsstrategie vorangetrieben. Dort bestehen laut dpa-AFX weiterhin Herausforderungen bei der Sterblichkeit von Patienten und beim Wachstum der Dialysebehandlungen. Der Konzern hatte 2026 zudem als Übergangsjahr bezeichnet und einen deutlichen Ergebnisrückgang nicht ausgeschlossen.

Fresenius Medical Care CEO Wechsel Aktienchart - 252 Tage Kursverlauf - Oktober 2026

Analysten sehen Wachstum als zentrale Aufgabe

JPMorgan-Analyst David Adlington schrieb, Nachricht und Zeitpunkt des Wechsels seien überraschend gekommen, nachdem der Konzern gerade ein als schwierig befürchtetes Quartal beendet habe. Bernstein Research beließ die Einstufung auf „Market-Perform“ und das Kursziel bei 44,65 Euro. Analystin Susannah Ludwig hält eine stärkere Wachstumsorientierung für vielversprechend, sieht die Herausforderung aber im zunehmend schwierigen Dialysemarkt. Auch Citigroup-Analystin Veronika Dubajova erwartet eine mögliche Verschiebung des Schwerpunkts von Kosteneffizienz und Margen hin zu Umsatzwachstum und Reinvestitionen.

Die Aktie steht nach dem Wechsel unter Druck; eine Unterstützung knapp oberhalb von 34 Euro wurde in der dpa-AFX-Meldung als mögliche Marke genannt. Zum nächsten Quartalstermin am 3. November dürfte damit auch die Frage nach der strategischen Ausrichtung unter Korangy in den Blick rücken.

Fazit

Der überraschende Abgang von Helen Giza und die Übernahme durch Shervin Korangy stellen den Konzern vor einen strategischen Neustart zwischen Kostensenkungen und Wachstum. Für Anleger sind der Kursrückgang und die Einschätzungen der Analysten wichtige Signale, doch die künftige Umsetzung bleibt entscheidend. Der Quartalstermin am 3. November bietet den nächsten Orientierungspunkt – Anleger können die Entwicklung bis dahin gezielt verfolgen.

Mehr zum Thema: Deutschland · Pharma & Healthcare

Rheinmetall Werkübernahme: Lokomotivenwerk und Satellitenauftrag stärken Konzern

Kann die strategische Werkübernahme und ein Milliardenauftrag Rheinmetall langfristig stärken, auch wenn der Aktienkurs kurzfristig unter Druck bleibt?

Erwähnte Aktien
RHM
Schlusskurs 927,45€ -2,68% 07.10.26 17:25 Uhr MESZ
Rheinmetall AG

Werk und Satellitenauftrag erweitern die Kapazitäten

Der Rüstungskonzern will ein Lokomotivenwerk übernehmen und die Produktion vergleichsweise einfach auf Radpanzer umstellen. Damit kann Rheinmetall bestehende Industrieanlagen und Fachkräfte nutzen; Beschäftigte aus dem Werk sollen weiterarbeiten können. Der Schritt soll helfen, den hohen Auftragsbestand schneller abzuarbeiten, ohne einen Standort vollständig neu aufzubauen.

Zusätzlich erhielt das Unternehmen einen Auftrag über rund 1,7 Milliarden Euro für SAR-Satelliten, die später auch der Bundeswehr dienen sollen. Starts mit SpaceX sind bereits geplant. Der Auftrag erweitert das Geschäft über den klassischen Fahrzeugbereich hinaus. Beide Entwicklungen stärken die operative Perspektive, konnten den aktuellen Kursrückgang aber nicht aufhalten.

Warum bleibt die Aktie unter Druck?

Die Aktie befindet sich nach wie vor in einer Abwärtsbewegung. OnVista dpa-AFX nennt 900 Euro als wichtige charttechnische Marke: Ein Bruch nach unten könnte den nächsten Zielbereich bei etwa 750 Euro eröffnen. Eine Stabilisierung um 900 Euro und ein anschließender Anstieg über 1.000 Euro würden das Chartbild dagegen verbessern. Diese Marken sind Einschätzungen zur möglichen Kursentwicklung, keine feststehenden Ziele.

Auch ein gemeldeter Insiderkauf hat den Verkaufsdruck bislang nicht gedreht. Die Sara Georgi Stiftung kaufte Aktien zu 954 Euro je Stück für rund eine Viertelmillion Euro. Professor Dr. Andreas Georgi ist Mitglied des Rheinmetall-Aufsichtsrats. Der Kauf ist damit ein Signal aus dem Unternehmensumfeld, garantiert aber keine kurzfristige Trendwende.

Rheinmetall AG Aktienchart - 252 Tage Kursverlauf - Oktober 2026

Bewertung und Trendwende bleiben abzuwarten

Nach Angaben von OnVista dpa-AFX liegt das Kurs-Gewinn-Verhältnis bei 21; für zwei aufeinanderfolgende Jahre werden Gewinnsteigerungen von mehr als 40 Prozent erwartet. Die Einordnung fällt damit zweigeteilt aus: Wachstumsaussichten und neue Aufträge stehen einer charttechnisch angeschlagenen Aktie gegenüber. Für Anleger bleibt entscheidend, ob der Kurs Halt findet und sich eine Bodenbildung abzeichnet.

Der Satellitenausbau ergänzt Rheinmetalls Geschäft

Die angelaufene Satellitenproduktion in Neuss passt zum neuen Auftrag und zeigt, wie der Konzern sein Geschäftsfeld im Weltraum ausbaut. Einen sektoralen Kontrast liefert der starke Auftragseingang bei Nordex trotz schwächerem Aktienkurs.

Fazit

Werkübernahme und Satellitenauftrag erweitern Rheinmetalls industrielle Kapazitäten und Geschäftsfelder, während die Aktie weiter unter Abwärtsdruck steht. Für Anleger stehen damit langfristige Wachstumsperspektiven einer technisch schwachen Kursentwicklung gegenüber; der Insiderkauf allein belegt keine Trendwende. Entscheidend wird, ob sich der Kurs stabilisiert und die neuen Aufträge die operative Entwicklung weiter unterstützen – die nächsten Schritte sollten Anleger aufmerksam verfolgen.

Nordex Auftragseingänge: Türkei-Deals über 389 MW stärken Ertragsperspektive

Trotz neuer Großaufträge aus der Türkei gibt die Nordex-Aktie nach – spiegelt der Kurs die langfristigen Ertragsperspektiven wider oder überwiegen kurzfristige Bedenken?

Erwähnte Aktien
NDX1
Schlusskurs 35,62€ -1,87% 07.10.26 17:22 Uhr MESZ
Nordex SE

Was umfassen die neuen Türkei-Aufträge?

Die im September vereinbarten Aufträge sehen die Lieferung und Errichtung von 56 Windenergieanlagen der Delta4000-Serie vor. Die einzelnen Konfigurationen wurden nach den jeweiligen Windbedingungen und Standortanforderungen ausgewählt; auch Energiespeicherung ist Teil der Lösungen. Kundennamen und konkrete Projektstandorte wurden nicht veröffentlicht.

„Diese neuen Aufträge unterstreichen das anhaltende Vertrauen unserer Kunden in Nordex und stärken unsere marktführende Position in der Türkei, einem unserer Schlüsselmärkte“, sagte Ender Özatay, Vice President Region Türkiye and Middle East. Die Verträge enthalten zudem mehrjährige Service- und Wartungsleistungen. Damit reichen die Geschäftsbeziehungen über die Lieferung und Errichtung der Anlagen hinaus.

Serviceverträge ergänzen die künftigen Erlöse

Die schrittweise Errichtung und Inbetriebnahme ist für 2027 bis 2028 vorgesehen. Die Servicevereinbarungen sollen laut Unternehmen eine hohe Anlagenverfügbarkeit und einen langfristig effizienten Betrieb unterstützen. Damit verbindet Nordex das Projektgeschäft mit wiederkehrenden Leistungen über die Betriebsdauer der Anlagen.

Finanznachrichten bezifferte den möglichen Umsatz aus Lieferung und Errichtung auf rund 350 Millionen Euro und verwies zusätzlich auf langfristige Serviceerlöse. Diese Angabe ist eine Einschätzung des Mediums, keine von Nordex veröffentlichte Auftragssumme. Ebenfalls berichtete Finanznachrichten, dass der Konzern am Vortag Aufträge über 228 MW aus Süd-, Mittel- und Osteuropa gemeldet hatte.

Nordex Group Aktienchart - 252 Tage Kursverlauf - Oktober 2026

Die Aktie gibt trotz der Meldung nach

Die Nordex-Aktie schloss bei 35,62 Euro und verlor 1,87 Prozent gegenüber dem Vortag. Damit spiegelt sich die positive Auftragsmeldung am Mittwoch nicht im Kurs wider. Finanznachrichten nannte einen kumulierten Marktanteil von 34 Prozent in der Türkei und verwies auf eine solide Wachstumspipeline. Die von Nordex gemeldeten Projekte sollen über mehrere Jahre umgesetzt werden; die Namen der Auftraggeber bleiben bislang unbekannt.

Die Nordex Auftragseingänge aus der Türkei erweitern den Auftragsbestand und verbinden Anlagenlieferungen mit langfristigen Wartungsleistungen. Für Anleger ist entscheidend, dass die Projekte erst ab 2027 schrittweise umgesetzt werden und mögliche Erlöse daher zeitversetzt anfallen. Ob die starke Nachfrage in weiteren Aufträgen mündet und sich im Geschäft niederschlägt, wird sich an der weiteren Projektumsetzung zeigen.

Auftragsstärke trifft auf eine schwächere Kursreaktion

Bereits am Vortag standen bei Nordex starke Bestellungen und positive Analystenstimmen einer nachgebenden Aktie gegenüber; der Bericht zur Diskrepanz zwischen Auftragslage und Kurs ordnet diese Entwicklung ein. Im weiteren Industriekontext zeigt der Start der Satellitenproduktion bei Rheinmetall, wie Unternehmen neue Geschäftsfelder erschließen.

Fazit

Nordex hat in der Türkei Aufträge über 389 MW für 56 Anlagen gewonnen und verbindet die Umsetzung mit mehrjährigen Serviceleistungen. Für Anleger stärkt das die Perspektive auf künftige Erlöse, auch wenn die Projekte erst ab 2027 schrittweise anlaufen und die Aktie am Meldungstag nachgab. Die weitere Umsetzung und neue Aufträge werden zeigen, ob der Konzern das Momentum aus dem türkischen Markt ausbauen kann.

Heidelberg Materials Übernahme: Konzern stärkt Skandinavien-Geschäft

Welche strategischen Vorteile verspricht sich Heidelberg Materials von der jüngsten Übernahme in Skandinavien und wie reagiert der Markt darauf?

Erwähnte Aktien
HEI
Schlusskurs 141,98€ -3,39% 07.10.26 17:23 Uhr MESZ
Heidelberg Materials AG

Welche Anlagen wechseln den Besitzer?

Mit dem Zukauf erhält Heidelberg Materials Zugang zu 106 Zuschlagstoffstandorten mit erheblichen Reserven sowie 44 Heißasphaltwerken in Schweden und Norwegen. Das Geschäft gehört bislang zur Industriesparte von NCC. Der Konzern begründet den Schritt mit zusätzlichem Wachstumspotenzial in beiden Ländern, wo die Nachfrage im Infrastrukturbereich steigt. Das daraus resultierende Pro-forma-EBITDA-Multiple liege unter dem entsprechenden Multiple von Heidelberg Materials.

Der Konzern erweitert sein Nordgeschäft

CEO Dominik von Achten bezeichnete den Erwerb als wichtigen Schritt zur Verbesserung des Portfolios und zur Stärkung des Skandinavien-Geschäfts. Der Abschluss steht noch unter dem Vorbehalt behördlicher Freigaben. Die gemeldete Transaktionssumme weicht von einer im Umlauf befindlichen Schätzung von rund 550 Millionen Euro ab; Dow Jones beziffert den bereinigten Unternehmenswert auf rund 490 Millionen Euro.

Heidelberg Materials Aktienchart - 252 Tage Kursverlauf - Oktober 2026

Deutsche Bank Research senkt das Kursziel

Am Mittwoch senkte Deutsche Bank Research das Kursziel für Heidelberg Materials von 220 auf 210 Euro, beließ die Einstufung aber auf „Buy“. Analyst Jon Bell erwartet für das wichtige Europageschäft, das rund 45 Prozent der Gesamterlöse ausmacht, im dritten Quartal ein organisches Wachstum von rund zwei Prozent. Steigende Preise dürften dabei leicht rückläufige Absatzmengen ausgleichen. Für Nordamerika, das etwa ein Viertel des Umsatzes erzielt, prognostiziert Bell ein organisches Wachstum von etwa fünf Prozent.

Die Aktie steht unter Druck

Der Tagesverlust von 3,39 Prozent fällt in eine Phase, in der Heidelberg Materials mit Gegenwind durch eine schwache Baunachfrage konfrontiert ist. Die angekündigte Transaktion setzt dagegen auf das Infrastrukturgeschäft in Skandinavien. Ob der Zukauf die Wachstumsaussichten spürbar verbessert, hängt unter anderem von der behördlichen Freigabe und der weiteren Geschäftsentwicklung ab.

Fazit

Heidelberg Materials baut mit dem Kauf von NCCs Zuschlagstoff- und Asphaltgeschäft seine Präsenz in Schweden und Norwegen aus, während der Abschluss noch von behördlichen Freigaben abhängt. Für Anleger treffen damit ein strategischer Wachstumsschritt und ein schwächerer Aktienkurs aufeinander; Deutsche Bank Research bleibt trotz eines reduzierten Kursziels bei „Buy“. Die weitere Entwicklung hängt nun von der Freigabe und der Umsetzung des Zukaufs ab – die nächsten Unternehmensmeldungen sollten Anleger aufmerksam verfolgen.

Mercedes-Benz Absatz: China-Schwäche drückt, E-Autos und Europa stützen

Kann Mercedes-Benz den starken Absatzrückgang in China durch wachsende E-Auto-Verkäufe und starke europäische Märkte ausgleichen?

Erwähnte Aktien
MBG
Aktuell 39,82€ -2,16% 07.10.26 17:19 Uhr MESZ
Mercedes-Benz

China bleibt der größte Belastungsfaktor

Insgesamt setzte Mercedes-Benz im dritten Quartal 491.700 Pkw und Vans ab. Bei den Pkw allein waren es 407.200 Fahrzeuge, 8 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Im Vergleich zum Vorquartal sank der Absatz insgesamt um 4 Prozent. Das Minus in China fiel deutlich stärker aus: Dort wurden 86.800 Pkw ausgeliefert, ein Rückgang um 31 Prozent.

Die Entwicklung fällt regional sehr unterschiedlich aus. Europa kam auf 167.800 Pkw und damit auf ein Plus von 5 Prozent. In den USA stiegen die Auslieferungen um 6 Prozent auf 75.300 Fahrzeuge. Außerhalb Chinas legte der Absatz von Pkw und Vans im Jahresvergleich insgesamt um 2 Prozent zu. Damit steht das Wachstum außerhalb des chinesischen Marktes dem deutlichen Einbruch dort gegenüber.

Elektromodelle sorgen für einen Lichtblick

Bei vollelektrischen Pkw erreichte der Konzern im Quartal nach eigenen Angaben einen Höchststand: Weltweit verkaufte er 68.400 Fahrzeuge, 61 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. In Europa war fast jeder dritte verkaufte Mercedes-Pkw vollelektrisch; dort stiegen die E-Auto-Verkäufe im Quartalsvergleich um 78 Prozent. Auch der Anteil vollelektrischer Fahrzeuge am Absatz von Pkw und Vans erhöhte sich laut Dow Jones im Jahresvergleich auf 16,8 Prozent.

Vertriebsvorstand Mathias Geisen sagte, außerhalb Chinas sei der Pkw-Absatz 2026 im dritten Quartal in Folge gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Die neuen elektrischen Modelle GLC, CLA, GLB und GLA seien in Europa für den Rest des Jahres ausverkauft; die Auftragsbücher reichten bis ins kommende Jahr. Um die Nachfrage zu bedienen, arbeiten die Werke in Bremen, Rastatt und Kecskemét im Dreischichtbetrieb.

Mercedes-Benz Group AG Aktienchart - 252 Tage Kursverlauf - Oktober 2026

Was bedeutet der Rückgang für Anleger?

Der anhaltende Druck in China trifft auch margenstarke Oberklassemodelle: Weltweit sanken die Verkäufe dieser Pkw im dritten Quartal um 21 Prozent. Zugleich setzt das Unternehmen auf neue Modelle und Sparprogramme, um gegenzusteuern. Dow Jones berichtete am 6. Oktober unter Berufung auf Citi, die EBIT-Marge im Pkw-Geschäft könne in diesem Jahr unter 3 Prozent fallen; Citi sehe zugleich eine weniger deutliche Erholung im kommenden Jahr als zuvor erwartet. Die Bank ergänzte, vieles davon sei bereits im Aktienkurs berücksichtigt.

Die endgültigen Quartalsergebnisse will Mercedes-Benz am 28. Oktober vorlegen. Dann wird sich zeigen, wie sich der Absatzmix und die anhaltende Schwäche in China auf die Geschäftszahlen auswirken.

Sparprogramm und Wettbewerb prägen die Autobranche

Welche Einschnitte und strategischen Anpassungen der Konzern prüft, beleuchtet der Beitrag zum Mercedes-Benz-Sparprogramm und den diskutierten Abfindungen. Zugleich verschärft der Wettbewerb bei Elektroautos den Druck auf die Hersteller, wie der Artikel über Volkswagens Preisdruck und günstigere E-Autos einordnet.

Außerhalb Chinas ist der Pkw-Absatz 2026 im dritten Quartal in Folge gegenüber dem Vorjahr gestiegen.
— Mathias Geisen
Fazit

Der deutliche Rückgang in China belastet Mercedes-Benz, während Europa, die USA und vor allem vollelektrische Modelle positive Gegenakzente setzen. Für Anleger bleibt entscheidend, ob das Wachstum außerhalb Chinas die Schwäche im wichtigen chinesischen Markt und den Druck auf das margenstarke Oberklassegeschäft auffangen kann. Die endgültigen Quartalsergebnisse am 28. Oktober liefern den nächsten Einblick und zeigen, ob die Modelloffensive die Erholung weiter stützt.

Mehr zum Thema: Deutschland · Automotive · Konsum & Retail

Porsche Strategie: Exklusivität und höhere Margen sollen den Wert steigern

Kann die neue Porsche Strategie, die auf Exklusivität und höhere Preise setzt, die Finanzziele des Sportwagenherstellers erreichen?

Erwähnte Aktien
PAH3
Aktuell 25,21€ +2,84% 07.10.26 16:20 Uhr MESZ
Porsche Automobil Holding SE

Exklusivität soll den Wert je Fahrzeug steigern

Im Mittelpunkt der neuen Porsche Strategie stehen eine stärkere Individualisierung und zusätzliche Modelle in margenstarken Segmenten. Der Hersteller will Verbrenner, Hybrid- und Elektroantriebe weiterhin anbieten und sich damit nicht auf eine einzelne Antriebsart festlegen. Zugleich sollen höhere Preise für die Spitzenmodelle die Erträge verbessern: Für die teuersten Sportwagen ist bis 2030 eine durchschnittliche Preiserhöhung von bis zu 20 Prozent vorgesehen.

Auch die Modellpalette soll sich nach oben erweitern. Ein neues Fahrzeug soll oberhalb des bisherigen Flaggschiffs 911 positioniert werden. Der Fokus auf Exklusivität soll die Wertschöpfung je Fahrzeug erhöhen, während Porsche weniger stark auf zusätzliche Stückzahlen setzt.

Welche Finanzziele setzt sich Porsche?

Mittelfristig peilt das Unternehmen einen Konzernumsatz von 41 bis 45 Milliarden Euro an. Die operative Konzernumsatzrendite soll dann bei 10 bis 15 Prozent liegen, die Netto-Cashflow-Marge im Automobilbereich bei 10 bis 12 Prozent. Langfristig nennt Porsche Margenziele von 15 beziehungsweise 12 Prozent. Zusätzlich zu den geplanten 9.000 Stellenstreichungen sollen weitere Kostensenkungen die Wettbewerbsfähigkeit stärken.

Die Schwelle von weniger als 200.000 Fahrzeugen ist dabei ein wichtiger Teil des Plans: Porsche will künftig bereits bei einem niedrigeren Absatz kostendeckend arbeiten. Die Zielmarke soll den Konzern weniger abhängig von hohen Verkaufsvolumina machen; konkrete Umsetzungsfortschritte müssen sich jedoch erst zeigen.

Porsche AG Aktienchart - 252 Tage Kursverlauf - Oktober 2026

Umsetzung bleibt der entscheidende Prüfstein

Die Strategie verbindet höhere Preise und individuellere Fahrzeuge mit einem strikten Kostenkurs. Gleichzeitig hält Porsche an mehreren Antriebsarten fest. Für Anleger sind deshalb neben den Margenzielen auch die Entwicklung der Nachfrage und die Umsetzung des Stellenabbaus entscheidend. Die Aktie der Porsche Automobil Holding SE notierte bei 25,20 Euro, nach 24,51 Euro am Vortag. Dieser Kurs bezieht sich auf die Holding und nicht auf die Porsche AG.

Fazit

Porsche setzt mit der „Sportwagen Schmiede 35“ auf teurere, stärker individualisierte Modelle, niedrigere Kosten und eine Gewinnschwelle unter 200.000 Fahrzeugen. Für Anleger stehen damit ambitionierte Umsatz- und Margenziele einem umfangreichen Stellenabbau und der Frage gegenüber, wie zuverlässig sich die Pläne umsetzen lassen. Die nächsten Geschäftszahlen und Fortschritte bei Kosten, Preisen und Nachfrage werden zeigen, ob der neue Kurs trägt – die Umsetzung bleibt der zentrale Maßstab.

Mehr zum Thema: Deutschland · Automotive

Commerzbank Übernahme: Aktie unter Druck, UniCredit-Streit belastet den Kurs

Der Machtkampf um die Commerzbank spitzt sich zu – doch wie beeinflusst der Streit mit UniCredit den Aktienkurs und die Zukunft des Instituts?

Erwähnte Aktien
CBK
Aktuell 39,08€ -2,41% 07.10.26 15:20 Uhr MESZ
Commerzbank AG

Der Kurs verliert die Marke von 40 Euro

Mit dem Rückgang auf 39,08 Euro liegt die Aktie unter der wichtigen Schwelle von 40 Euro. RBC Capital Markets stufte das Papier am 2. Oktober von „Outperform“ auf „Sector Perform“ herab und senkte das Kursziel von 43 auf 40 Euro. Einen Tag zuvor wechselte die Deutsche Bank von „Buy“ auf „Hold“; ihr Kursziel blieb bei 42 Euro. Beide Einschätzungen signalisieren weniger Spielraum nach oben, unterscheiden sich aber bei den Zielmarken.

Wie verändert UniCredit den Machtkampf?

UniCredit hält nach ihrem Angebot knapp 48 Prozent und könnte sich der Marke von 50 Prozent der Stimmrechte nähern. RBC sieht laut Dow Jones erhöhte Risiken und weniger Sichtbarkeit durch die Pläne des italienischen Instituts. Im Raum steht demnach auch ein möglicher Erwerb der deutschen HVB durch die Commerzbank, den RBC als sinnvollen Schritt bezeichnete. Ein konkreter Beschluss dazu liegt nicht vor.

Der Konflikt betrifft auch die Führung: Nach Angaben des Ausgangsmaterials sollen bei einer außerordentlichen Hauptversammlung alle zehn Aktionärsvertreter im Aufsichtsrat zur Ablösung stehen; auch Vorstandschefin Bettina Orlopp sei im Gespräch. Die Bundesregierung pocht auf klare Zusagen. UniCredit und die Commerzbank sind damit nicht nur mit einer Eigentümerfrage, sondern auch mit der künftigen Aufstellung der Bank konfrontiert.

Commerzbank AG Aktienchart - 252 Tage Kursverlauf - Oktober 2026

Was sollten Anleger jetzt beachten?

Charttechnisch rutschte die Aktie unter die 50-Tage-Linie bei rund 40 Euro. Als nächste wichtige Marke gilt der Bereich um 38 Euro; eine Rückkehr über 40 Euro wäre laut der technischen Einordnung ein erstes Erholungssignal. Die Aktie war zuvor innerhalb einer Woche fast zehn Prozent gefallen, nachdem sie vom Jahrestief unter 30 Euro bis nahe 43 Euro gestiegen war.

Zum Halbjahr meldete die Bank einen Gewinnsprung, außerdem läuft das Rückkaufprogramm weiter. Orlopp sieht eine anziehende Kreditnachfrage. Der nächste wichtige Termin ist der 5. November: Dann stehen die nächsten Zahlen an. Für Anleger treffen damit solide Geschäftssignale auf einen Machtkampf, gesenkte Analysteneinschätzungen und einen Kurs, der aktuell nahe den genannten Kurszielen liegt.

Der Machtkampf um die Commerzbank spitzt sich zu

Der aktuelle Kursrückgang knüpft an den zuvor beschriebenen Konflikt an: Im Beitrag zum eskalierenden Machtkampf mit UniCredit stehen Führungsfragen und ein möglicher Stellenabbau im Mittelpunkt. Einen Blick auf einen anderen Teil des Finanz- und Immobiliensektors bietet der Artikel über Vonovias neue Dienstleistungsmarke Veveus.

Fazit

Die Commerzbank steht zugleich unter Druck durch den Machtkampf mit UniCredit, den Rückgang unter 40 Euro und vorsichtigere Analystenurteile, während Halbjahreszahlen und Kreditnachfrage positive Signale setzen. Für Anleger bleibt damit entscheidend, Chancen und Übernahmerisiken gegeneinander abzuwägen und die Kursmarken sowie den Novembertermin im Blick zu behalten. Die nächsten Zahlen und die weitere Entwicklung der Eigentümerfrage können die Richtung klären – eine überlegte, gut informierte Entscheidung ist jetzt besonders wichtig.

Mehr zum Thema: Deutschland · Finanzen