Kann der aktuelle Shiba Inu Burn mit Milliarden vernichteter Token den Kurs wirklich treiben – oder bleibt alles nur Hype?
Warum zieht der Shiba Inu Burn an?
Der Shiba Inu Burn legte auf Tagessicht deutlich zu. In den vergangenen 24 Stunden wurden 6.079.210 SHIB an tote Wallets gesendet und damit faktisch vernichtet. Auf Wochensicht summiert sich der Abbau des Angebots auf 33.555.505 SHIB, auf 30 Tage auf 197.397.403 SHIB. Insgesamt sind inzwischen 410.839.970.136.820 SHIB aus dem ursprünglichen Bestand von einer Billiarde Token entfernt worden. Das entspricht 41,08 % des ursprünglichen Angebots und einem Gegenwert von rund 7,36 Milliarden US-Dollar.
Bemerkenswert ist dabei das unterschiedliche Tempo: Die tägliche Burn-Rate stieg um 37,28 %, während sie im Wochenvergleich um 40,56 % zurückging. Das zeigt, dass der Shiba Inu Burn kurzfristig wieder an Fahrt aufgenommen hat, auf Sicht mehrerer Tage aber weiter schwankt. Für Anleger bleibt damit entscheidend, ob aus einzelnen stärkeren Verbrennungstagen ein stabilerer Trend wird, der das zirkulierende Angebot konsequenter verknappt.
Wie stark ist Shiba Inu in Indien gefragt?
Parallel zur Angebotsverknappung zeigt Shiba Inu weiter eine robuste Handelsaktivität in Indien. Auf der großen Kryptobörse WazirX gehörte der Token im April zu den fünf meistgehandelten Coins und belegte sogar Platz zwei hinter Bitcoin. Ebenfalls stark gehandelt wurden Ethereum, Dogecoin und XRP. Damit bestätigt sich, dass SHIB auf einem der wichtigsten asiatischen Kryptomärkte weiterhin eine breite und aktive Nutzergemeinde besitzt.
Für den Markt ist diese Entwicklung relevant, weil Burn-Daten allein oft nicht reichen, um Kurse nachhaltig zu bewegen. Erst wenn eine sinkende verfügbare Menge auf stabile oder steigende Nachfrage trifft, erhöht sich die Chance auf stärkere Preisreaktionen. Genau an diesem Punkt wird der Shiba Inu Burn derzeit interessant: Das Projekt kombiniert eine fortlaufende Token-Reduktion mit anhaltender Aufmerksamkeit im Handel. Vor allem in einem Umfeld, in dem Anleger wieder mehr Risiko suchen, kann diese Kombination an Bedeutung gewinnen.
Was macht der Kurs von Shiba Inu?
Der Kurs von Shiba Inu zeigte sich am Samstagnachmittag im europäischen Handel freundlich. Zuletzt lag der Token rund 2 % im Plus auf 0,00000641 US-Dollar und gewann auf Wochensicht etwa 3 %. Rückenwind kam aus dem breiteren Markt, nachdem eine gestiegene Risikobereitschaft sowohl Aktien als auch Kryptowährungen nach oben getragen hatte. Unterstützung kam zudem von den jüngsten US-Arbeitsmarktdaten, nach denen die amerikanische Wirtschaft im April 115.000 neue Stellen geschaffen hat.
Charttechnisch arbeitet SHIB seit dem Tief vom 30. April bei 0,00000607 US-Dollar an einer schrittweisen Erholung. Allerdings steckt der Token seit Mitte März weiter in einer breiten Spanne zwischen 0,0000058 und 0,00000656 US-Dollar fest. Positiv ist, dass sich der Kurs über dem gleitenden 50-Tage-Durchschnitt halten konnte. Das nächste technische Ziel liegt nun am 200-Tage-Durchschnitt bei rund 0,00000730 US-Dollar. Sollte der Bereich überwunden werden, könnte die Burn-Debatte zusätzlichen Schwung liefern.
Analysten-Ratings von Häusern wie Citigroup, RBC Capital Markets oder Goldman Sachs liegen für SHIB derzeit nicht vor. Umso stärker richten sich Anleger bei diesem Markt auf On-Chain-Daten, Handelsvolumen und technische Marken.
Unterm Strich verbindet der Shiba Inu Burn aktuell zwei Faktoren, die für Kryptoanleger wichtig sind: sinkendes Angebot und anhaltende Nachfrage. Noch fehlt der klare charttechnische Ausbruch, doch die jüngsten Burn-Zahlen und die starke Position in Indien halten das Projekt im Fokus. Die nächsten Tage dürften zeigen, ob SHIB die obere Begrenzung seiner Handelsspanne angreifen kann.
Was bedeutet das für Anleger bei Shiba Inu?
Wer die weitere Entwicklung von SHIB einschätzen will, sollte auch den Blick auf die Netzwerkdaten richten. Dabei liefert die On-Chain-Analyse zu Shiba Inu mit Wallet-Boom und Crash-Warnung zusätzlichen Kontext, weil sie zeigt, wie eng Aktivität im Netzwerk und Kursrisiken derzeit zusammenhängen.