SP500 7.672,19 -0,22%DJ30 51.017,00 -0,89%NAS100 30.503,93 +0,23%GER40 25.129,73 -1,54%EU50 6.258,48 -1,37%BTCUSD 83.691,74 +0,10%ETHUSD 2.680,93 -0,27%VIX 17,83 +1,15% SP500 7.672,19 -0,22%DJ30 51.017,00 -0,89%NAS100 30.503,93 +0,23%GER40 25.129,73 -1,54%EU50 6.258,48 -1,37%BTCUSD 83.691,74 +0,10%ETHUSD 2.680,93 -0,27%VIX 17,83 +1,15%
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HORNBACH Holding Analyse: Quirin Privatbank bestätigt „Buy“-Empfehlung

Trotz eines leichten Kursrückgangs bestätigt die Quirin Privatbank ihre Kaufempfehlung für die HORNBACH Holding – doch welche Faktoren stützen diese positive Einschätzung?

Erwähnte Aktien
HBH
Schlusskurs 86,00€ -0,92% 30.09.26 18:48 Uhr MESZ
HORNBACH Holding AG & Co. KGaA

Quirin sieht Wachstum bei Umsatz und EBIT

Analyst Ralf Marinoni begründet die bestätigte Kaufempfehlung mit der Entwicklung im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2026/27. Der Konzern steigerte den Nettoumsatz um 6,0 Prozent auf 3,82 Milliarden EUR. Das flächenbereinigte Umsatzwachstum betrug 4,0 Prozent. Damit kam der Zuwachs laut Quirin nicht allein durch Expansion zustande, sondern auch durch eine stärkere Nachfrage in den bestehenden Märkten.

Das bereinigte EBIT erhöhte sich trotz höherer Aufwendungen für Personal, Expansion und Neueröffnungen um 4,9 Prozent auf 285,6 Millionen EUR. Die Unternehmensgruppe bestätigte zudem ihre Prognose für das Geschäftsjahr 2026/27. Quirin wertet die operative Entwicklung als robust und hält am Kursziel von 110 EUR fest. Die Einschätzung wurde am 30. September aktualisiert.

Wie reagiert die Aktie auf die Bestätigung?

Der Kurs stand zum angegebenen Zeitpunkt bei 86,00 EUR, nach 86,80 EUR am Vortag. Die Bestätigung der Kaufempfehlung ging damit nicht mit einem Tagesplus einher: Das Papier lag 0,92 Prozent im Minus. Das Kursziel der Privatbank liegt über dem aktuellen Börsenkurs; eine mögliche Kursentwicklung ist damit jedoch nicht garantiert.

Die Einschätzung von Quirin stützt sich auf die Halbjahreszahlen und die bestätigte Jahresprognose. Für Anleger sind dabei vor allem Umsatz- und EBIT-Wachstum relevant: Beide Kennzahlen legten zu, obwohl der Konzern höhere Kosten für Personal und Expansion meldete. Ob sich diese Entwicklung im weiteren Verlauf des Geschäftsjahres fortsetzt, hängt unter anderem davon ab, ob die Nachfrage in den Märkten stabil bleibt und die Expansion das Ergebnis weiter trägt.

Fazit

Quirin Privatbank bestätigt für HORNBACH die Kaufempfehlung und ein Kursziel von 110 EUR, gestützt auf Umsatz- und EBIT-Zuwächse sowie die bekräftigte Jahresprognose. Für Anleger stehen damit eine solide operative Entwicklung und der schwächere Tageskurs nebeneinander, sodass das Kursziel keine sichere Rendite verspricht. Die nächsten Geschäftszahlen werden zeigen, ob Nachfrage und Ergebnisdynamik im zweiten Halbjahr anhalten; die bestätigte Prognose bleibt dabei ein wichtiger Maßstab.

Gerresheimer Aktie: EBITDA steigt im zweiten Quartal um mehr als 50 Prozent

Die Gerresheimer Aktie zeigt nach einem schwachen Jahresstart eine deutliche Erholung – doch wie nachhaltig ist der Aufschwung wirklich?

Erwähnte Aktien
GXI
Schlusskurs 28,66€ +4,45% 30.09.26 18:11 Uhr MESZ
Gerresheimer AG

Deutliche Erholung gegenüber dem ersten Quartal

Der Umsatz lag im zweiten Quartal um 55 Millionen Euro über dem ersten Quartal, das bereinigte EBITDA verbesserte sich um 35 Millionen Euro. Die EBITDA-Marge erreichte 17,6 Prozent und stieg damit im Quartalsvergleich um 5,0 Prozentpunkte. Im Vorjahresvergleich fiel die Entwicklung dagegen schwächer aus: Der Umsatz lag nach angepassten 614 Millionen Euro im zweiten Quartal 2025 bei 578 Millionen Euro; das bereinigte EBITDA sank von 126 auf 102 Millionen Euro.

Für das erste Halbjahr weist Gerresheimer vorläufig einen Umsatz von 1,10 Milliarden Euro und ein bereinigtes EBITDA von 168 Millionen Euro aus. Finanzvorstand Wolf Lehmann erklärte: „Unser Transformationsprogramm gto beginnt zu greifen.“ Das Unternehmen erwartet für das zweite Halbjahr verbesserte Ergebnisse und eine deutlich bessere Finanzlage.

Uneinheitliche Entwicklung in den Sparten

Wachstum gegenüber dem Vorjahr kam im ersten Halbjahr vor allem aus dem Bereich Containment & Delivery Systems. Dort stieg der Umsatz auf 604 Millionen Euro, während das bereinigte EBITDA 135 Millionen Euro erreichte. Die Marge des Bereichs verbesserte sich im zweiten Quartal gegenüber dem Vorquartal auf 23,9 Prozent. Gerresheimer führt die Entwicklung unter anderem auf eine höhere Nachfrage nach Medikamenten-Verabreichungssystemen zurück.

Schwächer liefen Primary Injectable Solutions und Moulded Glass. Bei Injektionslösungen sank der Halbjahresumsatz auf 212 Millionen Euro nach angepassten 246 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum; die Nachfrage nach Spritzensystemen und Standard-Injektionsfläschchen war in Europa und Amerika geringer. Moulded Glass erzielte im ersten Halbjahr 309 Millionen Euro Umsatz und 33 Millionen Euro bereinigtes EBITDA. Im zweiten Quartal verbesserte sich die Marge gegenüber dem ersten Quartal jedoch auf 14,9 Prozent.

Gerresheimer Quartal Aktienchart - 252 Tage Kursverlauf - September 2026

Verkäufe sollen die Finanzlage stärken

Der Verkauf der US-Tochter Centor befindet sich nach Unternehmensangaben in der Schlussphase und soll kurzfristig abgeschlossen werden. Der Verkauf des Geschäfts mit Primary Packaging Plastics ist für das erste Halbjahr 2027 vorgesehen. Die Erlöse sollen dazu beitragen, die Kapital- und Finanzierungsstruktur zu verbessern und die Verschuldung zu reduzieren.

Die endgültigen Halbjahreszahlen will Gerresheimer voraussichtlich Ende November veröffentlichen. Auch die vorläufigen Ergebnisse zeigen damit ein gemischtes Bild: eine kräftige Erholung gegenüber dem ersten Quartal, aber weiterhin Rückgänge gegenüber dem Vorjahr und deutliche Unterschiede zwischen den Geschäftsbereichen.

Strategiewechsel und Führungsneuanfang im Blick

Die jüngsten Quartalszahlen knüpfen an die strategische Neuaufstellung an, die bereits bei der Gerresheimer-Hauptversammlung und dem Führungswechsel Thema war. Im Mittelpunkt stehen nun die operative Erholung, der Verkauf von Unternehmensteilen und die geplante Stärkung der Finanzstruktur.

Fazit

Gerresheimer hat sich im zweiten Quartal gegenüber dem schwachen Jahresauftakt deutlich verbessert, blieb bei Umsatz und bereinigtem EBITDA aber unter dem Vorjahresniveau; zudem entwickelten sich die Sparten unterschiedlich. Für Anleger zählen nun sowohl die angekündigte Erholung im zweiten Halbjahr als auch die Fortschritte bei den Unternehmensverkäufen und der Finanzstruktur. Die endgültigen Halbjahreszahlen Ende November werden zeigen, ob der operative Aufwärtstrend trägt und schaffen eine wichtige Grundlage für die weitere Bewertung.

Commerzbank Übernahme: Machtkampf mit UniCredit eskaliert – 4% Kursrutsch

Droht der Commerzbank ein erbitterter Machtkampf um die Führung, begleitet von einem massiven Stellenabbau und einem deutlichen Kursrutsch?

Erwähnte Aktien
CBK
Aktuell 40,30€ -4,02% 30.09.26 17:15 Uhr MESZ
Commerzbank AG

Führungswechsel und Stellenabbau stehen im Raum

Orcel strebt laut den im Handelsblatt genannten Plänen eine außerordentliche Hauptversammlung möglichst im Januar an. Zunächst soll die Kapitalseite des Aufsichtsrats um Jens Weidmann neu besetzt werden; danach könnte Orlopp betroffen sein. Die Financial Times berichtet ebenfalls von einem geplanten Austausch der Anteilseignervertreter. Neue Aufsichtsräte und Vorstände müssten allerdings aufsichtsrechtliche Eignungsverfahren durchlaufen; daran ist die BaFin beteiligt, die endgültige Entscheidung liegt bei der Europäischen Zentralbank.

Auch die möglichen operativen Folgen sind erheblich: Laut den vom Handelsblatt berichteten Plänen könnten in Deutschland 7.000 Vollzeitstellen wegfallen. UniCredit beziffert mögliche jährliche Einsparungen aus einer Fusion auf bis zu zwei Milliarden Euro; erste Kostensenkungen sollen sich auf 1,2 Milliarden Euro belaufen. Verdi kritisiert die Pläne und warnt vor Belastungen für Beschäftigte, Standorte und Kundenservice.

Welche Zusagen fordert die Bundesregierung?

Berlin pocht auf den Erhalt des Frankfurter Hauptsitzes, der Börsennotierung und der Rechte der Beschäftigten. Zudem will die Bundesregierung ihre Sitze im Aufsichtsrat nutzen, um Einfluss auf die Interessen des Bundes zu sichern. Die Regierung hält weiterhin eine Beteiligung an der Bank und verlangt konkrete Zusagen von Orcel. Die Commerzbank-Aktie gab am Mittwoch dennoch nach; die aktuelle Notierung von 40,30 Euro liegt unter dem Vortagesschluss von 41,99 Euro.

Commerzbank AG Aktienchart - 252 Tage Kursverlauf - September 2026

Deutsche Bank stuft die Aktie auf „Hold“ herab

Zusätzlichen Druck bringt die Neubewertung durch Deutsche Bank. Sie senkte ihre Empfehlung von „Buy“ auf „Hold“; das Kursziel bleibt bei 42 Euro. Benjamin Goy begründete den Schritt damit, dass wichtige Kurstreiber wie steigende Zinseinkünfte und hohe Ausschüttungen inzwischen eingepreist oder besser verstanden seien. Die erhöhte Unsicherheit über die künftige Strategie begrenze das weitere Aufwärtspotenzial. Mitte September hatte die Aktie mit 43,37 Euro den höchsten Stand seit 2010 erreicht.

Damit treffen ein möglicher Umbau der Führung, angekündigte Einsparungen und eine skeptischere Analysteneinschätzung aufeinander. Für die Belegschaft stehen Arbeitsplätze und Standorte im Fokus, während Aktionäre die politische Auseinandersetzung und die künftige Strategie der Bank abwägen müssen.

Der Machtkampf an der Spitze prägt den Übernahmekonflikt

Der bereits zuvor diskutierte Machtkampf an der Spitze und der Kursrutsch Mitte September bilden den Hintergrund für die aktuelle Eskalation zwischen Commerzbank und UniCredit.

Neue Phase, neues Rating
— Benjamin Goy
Fazit

Der Übernahmekonflikt verbindet einen möglichen Führungswechsel mit erheblichen Einsparungs- und Stellenabbauplänen, während die Aktie am Mittwoch deutlich nachgibt und die Deutsche Bank ihre Empfehlung senkt. Für Anleger stehen damit neben dem Angebotspotenzial vor allem die strategische Unsicherheit und die Folgen für Beschäftigte und Standorte im Blickpunkt. Die nächsten Schritte von UniCredit und die geforderten Zusagen an die Bundesregierung werden zeigen, wie sich der Umbau entwickelt – eine klare Grundlage für die weitere Bewertung.

BMW Strategie: Kapitalmarkttag skizziert Weg zu höheren Margen und mehr Effizienz

Wie will BMW seine Profitabilität steigern und wann können Anleger mit deutlich höheren Margen rechnen?

Erwähnte Aktien
BMW
Aktuell 55,75€ +2,29% 30.09.26 16:15 Uhr MESZ
Bayerische Motoren Werke AG

Welche Margenziele setzt sich BMW?

Der Weg zurück zu höherer Profitabilität dürfte länger dauern: Für 2026 stellt der Konzern im Autogeschäft eine Marge von ein bis drei Prozent in Aussicht. 2025 hatte sie laut Dow Jones bei 5,3 Prozent gelegen. Die Zielspanne von acht bis zehn Prozent soll erst zu Beginn des kommenden Jahrzehnts wieder erreicht werden. Für den Free Cashflow nennt BMW Zwischenziele von mindestens fünf Milliarden Euro im Jahr 2028 und mehr als sieben Milliarden Euro zu Beginn des kommenden Jahrzehnts.

Die zunächst verhaltene Marktreaktion hatte einen konkreten Grund: Am Dienstag war die Aktie zeitweise um rund fünf Prozent gefallen und auf den tiefsten Stand seit 2020 gesackt. Händler sahen die 2028er Margenspanne als enttäuschend, weil die Markterwartungen zuvor am oberen Ende des Korridors gelegen hätten. Am Mittwoch erholte sich das Papier; der aktuelle Kurs liegt bei 55,75 Euro.

Effizienz, schlankere Strukturen und regionale Modelle

Für die Verbesserung der Kostenbasis will BMW Abläufe beschleunigen, die Zahl der Modellvarianten verringern und die Organisation verschlanken. Künstliche Intelligenz soll stärker in Entwicklung, Einkauf, Vertrieb und Service eingesetzt werden. Die Zahl der Geschäftsbereiche und Managementstellen soll in den kommenden Monaten um 20 Prozent sinken; eine vergleichbare Reduzierung ist auch auf darunterliegenden Organisationsebenen vorgesehen.

Auch die Fahrzeugangebote sollen stärker auf einzelne Märkte zugeschnitten werden. In China plant der Konzern, Entwicklung und Produktion stärker zu lokalisieren und ab 2030 mindestens 95 Prozent der dort verkauften Fahrzeuge im Land zu fertigen. Für die USA prüft BMW ein größeres Modell oberhalb des X7. In Europa sollen ab 2028 kompakte Modelle auf Basis der Neuen Klasse hinzukommen.

BMW AG Aktienchart - 252 Tage Kursverlauf - September 2026

Der neue 3er kommt ohne Diesel

Die Anpassung des Angebots zeigt sich auch bei der achten Generation des 3ers. Neben dem vollelektrischen i3 sind Benziner sowie Hybrid- und Plug-in-Hybridvarianten mit Benzinmotor vorgesehen, aber kein Diesel. BMW begründet die Entscheidung mit der Nachfrageentwicklung und betont, dass sie nicht mit den aktuellen Kraftstoffpreisen zusammenhänge. Eine grundsätzliche Abkehr vom Diesel sei damit nicht verbunden; der X5 soll weiterhin mit diesem Antrieb angeboten werden.

Bei den Analysten gehen die Einschätzungen auseinander. Bernstein Research bestätigte die Einstufung „Outperform“ und das Kursziel von 82 Euro. Analyst Stephen Reitman wertete die angekündigten Maßnahmen als Beginn eines Heilungsprozesses. Harald Hendrikse von der Citigroup sah dagegen einen zu vorsichtigen Kurs und erwartet, dass Anleger angesichts des begrenzten Gewinnanstiegs bis 2028 zurückhaltend bleiben.

Fazit

BMW verbindet langfristige Margenziele mit einem schrittweisen Umbau: Der Konzern will Kosten senken, Strukturen verschlanken und seine Modelle stärker an regionalen Märkten ausrichten. Für Anleger stehen damit eine langsame Erholung und unterschiedliche Analysteneinschätzungen einer positiven Kursreaktion am Mittwoch gegenüber. Die nächsten Fortschritte bei Marge, Cashflow und Umsetzung werden zeigen, ob der Plan trägt und die Erholung nachhaltig an Fahrt gewinnt.

Siltronic Stimmrechtsmitteilung: Goldman Sachs erhöht Beteiligung über Finanzinstrumente

Goldman Sachs hat seine Beteiligung an Siltronic erhöht – doch wie setzt sich diese zusammen und welche Rolle spielen dabei Finanzinstrumente?

Erwähnte Aktien
WAF
Aktuell 80,10€ +4,03% 30.09.26 15:14 Uhr MESZ
Siltronic AG

Finanzinstrumente treiben den Gesamtanteil

Die am 30. September veröffentlichte Siltronic Stimmrechtsmitteilung weist für Goldman Sachs insgesamt 5,71 Prozent aus. In der vorherigen Meldung waren es 5,24 Prozent. Die Schwelle wurde den Angaben zufolge am 23. September erreicht; datiert ist die Mitteilung auf den 28. September.

Der Anteil der Stimmrechte aus Aktien stieg von 0,34 auf 0,51 Prozent. Über Finanzinstrumente werden nun 5,20 Prozent zugerechnet, nach zuvor 4,90 Prozent. Damit kommt der größere Teil der gemeldeten Position weiterhin nicht aus direkt gehaltenen Aktien.

Welche Instrumente sind aufgeführt?

Die Meldung gliedert die Position in verschiedene Instrumente auf. Dazu zählen unter anderem Rückruf- und Nutzungsrechte sowie eine bis zum 23. Januar 2029 laufende Exchangeable Bond. Diese Instrumente entsprechen zusammen 4,56 Prozent der Stimmrechte. Ein Barausgleichs-Swap und Call Warrants machen weitere 0,64 Prozent aus.

Die ausgewiesenen 0,51 Prozent aus Aktien entsprechen 169.375 Stimmrechten. Die Meldung nennt insgesamt 33 Millionen Stimmrechte als maßgebliche Gesamtzahl. Aus der höheren meldepflichtigen Position allein lässt sich nicht ableiten, dass Goldman Sachs einen entsprechenden Anteil an Aktien am Markt erworben hat: Ein wesentlicher Teil beruht auf Finanzinstrumenten.

Siltronic AG Aktienchart - 252 Tage Kursverlauf - September 2026

Aktie steigt intraday über 80 Euro

Siltronic gewann am Mittwoch 4,03 Prozent und erreichte 80,10 Euro, nachdem der Vortagesschluss bei 77,00 Euro gelegen hatte. Der Kursanstieg fällt zeitlich mit der Veröffentlichung zusammen; die Meldung belegt jedoch nicht, dass sie die Bewegung ausgelöst hat.

Für Anleger ist deshalb die Unterscheidung zwischen Aktienbesitz und zugerechneten Stimmrechten wichtig. Die aktuelle Meldung zeigt eine höhere Gesamtposition von Goldman Sachs, zugleich aber weiterhin einen vergleichsweise kleinen Anteil an Stimmrechten aus Aktien. Weitere Mitteilungen könnten Aufschluss darüber geben, ob sich die Zusammensetzung der Position erneut verändert.

Siltronic und Unternehmensstrategien im Fokus

Die neue Meldung ergänzt die jüngste Beschäftigung mit der Aktie, nachdem UBS ihr Kursziel für Siltronic angehoben hatte. Einen anderen Blick auf Unternehmensperspektiven bietet der Bericht zum BMW-Kapitalmarkttag und den Margenzielen der Neuen Klasse.

Fazit

Goldman Sachs meldet eine höhere Gesamtposition an Siltronic, die vor allem über Finanzinstrumente zugerechnet wird, während der ausgewiesene Aktienanteil bei 0,51 Prozent liegt. Für Anleger ist daher entscheidend, die gemeldeten Stimmrechte nicht mit einem gleich großen direkten Aktienbesitz gleichzusetzen. Weitere Mitteilungen werden zeigen, ob sich Umfang oder Zusammensetzung der Position verändern; die heutige Meldung bietet dafür einen klaren Ausgangspunkt.

Mehr zum Thema: Deutschland · Tech & KI

Evotec Beteiligung: JPMorgan Chase & Co. meldet 5,64 Prozent der Stimmrechte

JPMorgan Chase & Co. hat seine Beteiligung an Evotec erhöht – doch was steckt wirklich hinter den gemeldeten 5,64 Prozent der Stimmrechte?

Erwähnte Aktien
EVT
Aktuell 3,10€ +4,95% 30.09.26 14:14 Uhr MESZ
Evotec SE

Was steckt hinter dem gemeldeten Anteil?

Die Mitteilung weist JPMorgan Chase & Co. mit insgesamt 5,64 Prozent der Stimmrechte aus. Der Wert lag in der vorherigen Meldung bei 5,54 Prozent. Die Zusammensetzung hat sich dabei verändert: Der Aktienanteil sank von 3,76 auf 3,54 Prozent, während der über Instrumente zugerechnete Anteil von 1,77 auf 2,10 Prozent stieg.

Damit bedeutet die Überschreitung der Fünf-Prozent-Schwelle nicht, dass JPMorgan ausschließlich Aktien in dieser Höhe hält. Die Meldung führt neben Aktien unter anderem einen bar ausgeglichenen Equity Swap auf. Stimmrechte aus solchen Instrumenten sind vom direkten Aktienbesitz zu unterscheiden.

Die Meldung zeigt eine veränderte Zusammensetzung

Als direkt zurechenbare Aktionärin mit mindestens drei Prozent nennt die Mitteilung J.P. Morgan Securities LLC. Für den 23. September war zuvor ein Gesamtanteil von 5,54 Prozent gemeldet worden; zum 24. September wurde die neue Summe von 5,64 Prozent ausgewiesen. Die Mitteilung ordnet die Veränderung als freiwillige Gruppenmeldung mit ausgelöster Schwelle auf Ebene einer Tochtergesellschaft ein.

Der Börsenkurs reagierte am Mittwoch ebenfalls positiv: Evotec stand bei 3,10 Euro nach 2,95 Euro am Vortag. Aus der Stimmrechtsmeldung allein lässt sich jedoch nicht ableiten, dass die Kursbewegung durch die Beteiligungsanzeige ausgelöst wurde.

Evotec SE Aktienchart - 252 Tage Kursverlauf - September 2026

Was heißt das für Anleger?

Die Meldung macht JPMorgans aggregierte Stimmrechte und Finanzinstrumente bei Evotec transparenter, ist aber kein eindeutiger Beleg für einen gleich großen Aufbau des Aktienbestands. Für Anleger ist deshalb entscheidend, die ausgewiesenen Aktien und Instrumente getrennt zu betrachten. Die Angaben liefern keine Bewertung der Aktie und enthalten auch keine Analystenempfehlung.

Fazit

JPMorgan meldet für Evotec insgesamt 5,64 Prozent der Stimmrechte, wobei der ausgewiesene Anteil aus Aktien und Finanzinstrumenten besteht und sich seine Zusammensetzung verändert hat. Für Anleger ist die Schwellenüberschreitung daher ein Transparenzsignal, aber kein eindeutiger Nachweis eines entsprechenden Zukaufs am Aktienmarkt. Die nächsten Stimmrechtsmeldungen können zeigen, ob sich die Position weiter verschiebt und wie sich Aktienbesitz und Instrumente entwickeln.

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CarMax Quartalszahlen: Starker Gewinnsprung und Umsatzbeat treiben Aktie an

Kann CarMax nach vier Quartalen mit rückläufigen Verkäufen die Trendwende schaffen und seine Margen stabilisieren?

Erwähnte Aktien
KMX
KMX
Aktuell 60,01$ +6,12% 29.09.26 18:03 Uhr MESZ
KMX

Wie stark fiel der Gewinnbeat aus?

CarMax Inc. meldete für das zweite Geschäftsquartal einen verwässerten Gewinn je Aktie von 1,16 US-Dollar, nach 0,64 Dollar im Vorjahresquartal. Auch der bereinigte Gewinn je Aktie lag bei 1,16 Dollar und damit 58,6 Prozent über der Erwartung von 0,73 Dollar. Der Umsatz belief sich auf 7,878 Milliarden Dollar; ein Jahr zuvor waren es 6,595 Milliarden. Gegenüber dem Analystenkonsens von 7,06 Milliarden Dollar bedeutete das ebenfalls einen klaren Beat.

Das höhere Geschäftsvolumen sticht neben dem Ergebnis hervor: Der Umsatz legte um 19,5 Prozent zu, während der Nettogewinn laut Nasdaq News von 95,38 Millionen auf 165,29 Millionen Dollar wuchs. Zugleich stiegen die vergleichbaren Verkäufe gebrauchter Fahrzeuge an bestehenden Standorten um 13 Prozent. Das beendete vier Quartale mit rückläufigen Vergleichsverkäufen.

Wie reagiert die Aktie auf die Zahlen?

Die Aktie notierte bei 60,01 Dollar, ein Plus von 6,12 Prozent gegenüber dem Vortagesschluss von 56,55 Dollar. Der aktuelle Kursstand ist intraday; ein Schlusskurs nach Veröffentlichung liegt noch nicht vor. Die Marktreaktion folgt auf den Gewinn- und Umsatzbeat sowie die angekündigte Wiederaufnahme von Rückkäufen. Yahoo Finance berichtete von einem vorbörslichen Anstieg von mehr als 7 Prozent, während Barron’s in einem Dow-Jones-Bericht einen Anstieg von 6,9 Prozent im Tagesverlauf nannte. Die unterschiedlichen Angaben beziehen sich auf verschiedene Zeitpunkte.

Die Nachfragebelebung ging mit niedrigeren Preisen einher. Der Bruttogewinn je verkauftem Gebrauchtwagen im Einzelhandel sank auf 2.105 Dollar, 111 Dollar weniger als im Vorjahresquartal. Damit verkauft CarMax mehr Fahrzeuge, gibt aber Marge pro Fahrzeug ab. Das ist für die Einordnung des kräftigen Umsatzwachstums zentral.

CarMax Inc. Aktienchart - 252 Tage Kursverlauf - September 2026

Was plant CarMax als Nächstes?

Das Unternehmen will im dritten Geschäftsquartal Aktienrückkäufe in moderatem Umfang wieder aufnehmen. Im gerade berichteten Quartal hatte CarMax keine Aktien zurückgekauft; die geplante Größenordnung wurde nicht genannt. Eine konkrete Umsatz- oder Gewinnprognose für das nächste Quartal oder das Gesamtjahr ist in den vorliegenden Unternehmensangaben nicht enthalten. Yahoo Finance nennt zudem ein Ziel von 200 Millionen Dollar an Einsparungen bei Vertriebs- und Verwaltungskosten bis zum Ende des Geschäftsjahres.

Ein weiterer Termin ist der strategische Ausblick am 3. November. CarMax will dort seinen Wachstumsplan, zentrale Initiativen und Ziele vorstellen. Für Anleger dürfte dabei entscheidend sein, wie das Unternehmen die höheren Stückzahlen mit stabileren Margen verbinden will.

Die stärksten Signale des Quartals

  • 13 Prozent Zuwachs bei vergleichbaren Verkäufen gebrauchter Fahrzeuge an bestehenden Standorten – nach vier Quartalen mit Rückgängen.
  • 19,5 Prozent Umsatzplus auf 7,878 Milliarden Dollar gegenüber dem Vorjahr.
  • Wiederaufnahme von Aktienrückkäufen im dritten Geschäftsquartal nach einer Pause im Berichtsquartal.

Diese Punkte bleiben ein Risiko

  • Der Bruttogewinn je Einzelhandelsfahrzeug fiel um 111 Dollar auf 2.105 Dollar.
  • Ein Teil des höheren Ergebnisses im Autokreditgeschäft profitierte laut 24/7 Wall St. von einer niedrigeren Rückstellung für Kreditausfälle und einem Gewinn aus dem Verkauf von Autokrediten; diese Faktoren könnten sich nicht wiederholen.
  • CarMax muss zeigen, dass die Absatzbelebung anhält, ohne dauerhaft stärker über Preisnachlässe verkaufen zu müssen.

Wie ordnen Medien und Analysten die Zahlen ein?

Yahoo Finance und Benzinga stimmen in der Kernaussage überein: CarMax übertraf die Erwartungen bei Gewinn und Umsatz. Barron’s hebt ebenfalls den Ergebnisbeat und die geplanten Rückkäufe hervor, betont in seiner Einordnung aber die Frage, ob die Trendwende beim Absatz trägt. Die Analysteneinschätzungen aus den vergangenen 30 Tagen zeigen drei Kurszielanhebungen und keine Senkungen; die Spanne beträgt 33 bis 96 Dollar, der Mittelwert 51 Dollar aus 13 Kurszielen. Von 20 Einstufungen lauten drei Kaufen, 15 Halten und zwei Verkaufen. Diese Änderungen sind nicht ausschließlich Reaktionen auf den aktuellen Bericht.

Fazit

Für Anleger ist das Quartal ein konkreter Fortschritt: Mehr Absatz und ein klarer Gewinnbeat geben der Turnaround-Strategie Rückenwind, während die niedrigere Marge je Fahrzeug die Qualität des Wachstums begrenzt. Der nächste wichtige Prüfstein ist der strategische Termin am 3. November. Entscheidend wird, ob CarMax die Verkaufsdynamik halten und zugleich die Profitabilität je Fahrzeug stabilisieren kann.

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SAP Aktienrückkauf: 590.000 Aktien in einer Woche erworben

SAP setzt sein Aktienrückkaufprogramm fort – doch welche Bedeutung hat der Erwerb von fast 600.000 Aktien für Anleger und die künftige Kursentwicklung?

Erwähnte Aktien
SAP
Schlusskurs 185,39€ +0,74% 29.09.26 17:25 Uhr MESZ
SAP SE

Wie viele Aktien kaufte SAP zurück?

Den größten Teil der Wochenkäufe tätigte SAP SE am 24. September: An diesem Tag wurden 550.000 Aktien zu einem gewichteten Durchschnittspreis von 183,60 Euro erworben. An den übrigen vier Handelstagen waren es jeweils 10.000 Aktien. Die Angaben stammen aus der am Dienstag veröffentlichten Kapitalmarktmitteilung des Unternehmens.

Das Rückkaufprogramm ist bereits weit fortgeschritten

Bis einschließlich 25. September summierte sich die Zahl der im laufenden Programm zurückgekauften Aktien auf 8.895.886. Die jüngste Wochenmeldung ist die neunte Zwischenmitteilung zum Programm. SAP veröffentlicht zudem eine Übersicht der einzelnen Transaktionen auf seiner Investorenseite.

Die SAP-Aktie notierte am Dienstag bei 185,39 Euro und lag damit 0,74 Prozent über dem Vortagesschluss von 184,02 Euro. Der Wochen-Durchschnittspreis der Rückkäufe lag somit nahe am aktuellen Kurs. Die Mitteilung nennt keine Änderung am Programm oder dessen Umfang.

SAP SE Aktienchart - 252 Tage Kursverlauf - September 2026

Der nächste wichtige Termin steht im Oktober an

Für Anleger liefert der Rückkauf konkrete Angaben zu Umfang und Ausführung der Käufe, ist für sich genommen aber keine Aussage zur künftigen Kursentwicklung. Der nächste wichtige Unternehmenstermin sind die Quartalszahlen am 21. Oktober 2026.

Fazit

SAP setzte das Rückkaufprogramm mit 590.000 Aktien in einer Woche fort; seit Beginn des laufenden Programms summieren sich die Käufe auf 8.895.886 Stück. Für Anleger schafft die Mitteilung Transparenz über Umfang und Preise der Transaktionen, gibt aber keine unmittelbare Gewissheit über die weitere Kursentwicklung. Die Quartalszahlen am 21. Oktober bieten den nächsten konkreten Prüfpunkt, um die Geschäftsentwicklung des Konzerns einzuordnen.

BMW Kapitalmarkttag: Neue Klasse soll Margen wieder steigern

Der BMW Kapitalmarkttag steht an – doch kann der Autobauer mit der „Neuen Klasse“ wirklich die Profitabilität steigern und die Herausforderungen in China meistern?

Erwähnte Aktien
BMW
Aktuell 54,98€ -0,51% 29.09.26 15:55 Uhr MESZ
Bayerische Motoren Werke AG

Wie will BMW die Margen wieder steigern?

Der zweitägige Termin fällt in eine schwierige Phase für den Münchner Autobauer: Das Autogeschäft ist deutlich weniger profitabel, während die schwache Entwicklung in China, höhere Abschreibungen sowie Währungs-, Rohstoff- und Zollbelastungen auf den Ergebnissen lasten. Im ersten Halbjahr lag die EBIT-Marge der Autosparte bei 3,6 Prozent, verglichen mit 6,2 Prozent ein Jahr zuvor. Der Konzernumsatz sank um acht Prozent auf 62,3 Milliarden Euro, das Ergebnis vor Steuern um 29,4 Prozent auf vier Milliarden Euro.

Entscheidend sind deshalb nicht nur langfristige Ambitionen, sondern konkrete Angaben zu Einsparungen und deren Wirkung: Wie schnell können Maßnahmen greifen, und wann wäre eine nachhaltige Erholung der Profitabilität möglich? Die Aktie notiert bei 54,98 Euro und damit 0,51 Prozent unter dem Vortagesschluss von 55,18 Euro.

Die Neue Klasse bringt Chancen und Anlaufkosten

Mit der Neuen Klasse führt BMW in den kommenden Jahren eine neue Fahrzeuggeneration ein. Sie soll bei Technologie, Software und Effizienz Fortschritte bringen. Zugleich verursachen Entwicklung und Produktionsanlauf zunächst Kosten. Für die Margen wird daher entscheidend sein, wie schnell die Modelle hohe Stückzahlen erreichen und ob sie sich ohne übermäßige Preisnachlässe verkaufen lassen.

Erste Nachfragezeichen sind uneinheitlich: Im zweiten Quartal stiegen die Auslieferungen vollelektrischer Fahrzeuge in Europa um mehr als ein Drittel. Die Auslieferungen der gesamten BMW Group gingen im ersten Halbjahr dagegen um 4,2 Prozent zurück; besonders schwach entwickelte sich China. Dort trifft der Konzern auf einen rückläufigen Automarkt und stärkeren Wettbewerb durch heimische Hersteller. Zudem verschärfen höhere Exporte aus China laut BMW den Wettbewerb in anderen Regionen, insbesondere im asiatisch-pazifischen Raum.

BMW Capital Markets Day Aktienchart - 252 Tage Kursverlauf - September 2026

China und Modellwechsel prägen den Ausblick

Deutsche Bank Research senkte das Kursziel für BMW von 90 auf 78 Euro, beließ die Einstufung aber auf „Buy“. Tim Rokossa schrieb, die Berichtssaison nach dem dritten Quartal dürfte das Branchennarrativ kaum verändern; China bleibe die größte Herausforderung und zwar strukturell, nicht nur zyklisch.

Auch die Modellplanung verändert sich: Mit dem für Ende 2026 geplanten Wechsel zur nächsten Generation des 3ers sollen laut einer Unternehmenssprecherin gegenüber der Automobilwoche sämtliche Dieselvarianten aus dem Programm fallen. Angeboten werden sollen dann Elektroautos sowie Benziner mit vier oder sechs Zylindern. 2025 lag der Dieselanteil bei BMW in Deutschland erstmals unter 30 Prozent; für den 3er wurden 25 bis 30 Prozent geschätzt. Konkrete Zahlen zum Modell nannte der Hersteller nicht.

Fazit

BMW muss beim zweitägigen Investorentermin angesichts sinkender Margen, schwacher China-Nachfrage und hoher Anlaufkosten der Neuen Klasse einen nachvollziehbaren Weg zurück zu profitablerem Wachstum aufzeigen. Für Anleger zählen neben den mittelfristigen Zielen vor allem belastbare Angaben zu Einsparungen, Investitionen und dem Tempo der Erholung. Die nächsten Unternehmenssignale und die weitere Entwicklung der neuen Modelle werden zeigen, ob BMW Vertrauen in die Margenperspektive zurückgewinnen kann.